Forum profilQ

Mittwoch, 27. Oktober 2021, 14.15 bis 17.45 Uhr
Aula Schule Schütze, 8005 Zürich

Der VSLCH, der zu den Trägerorganisationen von profilQ gehört, hat mit Schulleitungen aus der ganzen Schweiz die Vision «Schule21 macht glücklich» entwickelt. Rund 50 Schulleitungen und Bildungsfachpersonen haben zu dieser Vision in einem «Booksprint» Ideen, Konzepte, Methoden und Erfahrungen beschrieben, die gesammelt im gleichnamigen Buch erschienen sind: Buch bestellen

Es stellte sich nun die Frage, welche Visionen es für die Führung der «Schule21» gibt. Welche Ansätze gibt es bereits, welche die Visionen der «Schule21» Realität werden lassen? Wie müsste die Schule sich weiterentwickeln? Wie kann sie den Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0 gerecht werden?

Zusammen mit dem VSLCH haben wir am Forum profilQ diese und weitere Fragen diskutiert – und zwar aus verschiedener Perspektive:

  • Welche Visionen haben Schulleiterinnen und -leiter für die Führung der «Schule21»? Und welche Rahmenbedingungen wären dafür zu schaffen?
  • Was wünschen sich Lehrpersonen von einer zukunftsorientierten Führung?
  • Wie müsste aus Sicht von Behördenmitgliedern oder Bildungsverwaltungen die «Schule21» geführt werden?
  • Welche Grundlagen müssten gemäss Forschenden und Dozierenden von Hochschulen für die wirksame Führung der Schule21 entwickelt werden?

Barbara Josef, 5to9 AG («Viele wichtige Ideen entstehen ausserhalb der regulären Bürozeiten und nicht 9 to 5») führte durch den Anlass. In ihrem Impulsreferat zeigte Barbara Josef die Herausforderungen der sich verändernden Arbeitswelt auf und stellte drei Kompetenzen ins Zentrum, die zukünftig gebraucht werden:

  • Die Fähigkeit, Arbeit selber zu gestalten und sich selber zu führen,
  • Verantwortung für das eigene Lernen und das Lernen von anderen zu übernehmen,
  • in einer Welt navigieren können, die von Komplexität und Ungewissheit geprägt ist.

Was das für die Schule21 bedeutet, diskutierten die Teilnehmenden mit Jörg Berger, VSLCH und Vorstandsmitglied von profilQ, anhand der sieben Handlungsfelder des Visionsbuch «Schule21 macht glücklich». Gemeinsam leiteten sie Konsequenzen und Möglichkeiten ab, wie die Schulführung die skizzierten Visionen ermöglichen könnte.

Im September 2020 setzten sich zahlreiche Fachpersonen aus der Forschung, der Praxis, aus Verwaltungen und von Stiftungen an einer gemeinsamen Tagung mit dem Thema «Bildungsforschung und Bildungspraxis auf Augenhöhe» auseinander. Die Diskussionen wurden visuell und augenzwinkernd von Michael Meier, Denkpinsel, protokolliert.

Aus den entstandenen Bildern haben wir nun das vorliegende Kartenset entwickelt. Es soll mithelfen, eine Partnerschaft auf Augenhöhe und damit ein Forschungsprojekt zum Nutzen beider zu entwickeln.

Das Kartenset besteht aus 50 Zeichnungen, 15 Frage- und 10 Steuerungskarten. Je nach Phase des Forschungsprojekts dienen unterschiedliche Karten als Einstieg in eine Gesprächsrunde, als Grundlage in schwierigen Projektphasen oder zur Auswertung eines Forschungsvorhabens. Dazu haben wir zahlreiche Situationen definiert und jeweils 12 Bilder vorgeschlagen, die sich für Diskussionen besonders gut eignen.

Das Kartenset eignet sich aber auch für Schulleitungen, die mit ihrem Schulteam die Chancen, Herausforderungen und den Nutzen von Forschung erörtern, für Lehrpersonen, die mit ihren Kolleginnen und Kollegen über ihre Einstellung zur Forschung diskutieren oder für Behörden, Fachstellen und Verbände, die sich multi-perspektivisch mit Bildungsforschung und Bildungspraxis auseinandersetzen

Der Preis für das Kartenset beträgt 39.00 Franken (plus Porto).

Das Kartenset bestellen

Weitere Anwendungssituationen

Wir haben festgestellt, dass das Kartenset auch in ganz anderen Zusammenhängen nützliche Dienste leistet und sammeln weitere Anwendungssituationen. Hier finden Sie erste Vorschläge und können selber einen Vorschlag eingeben: Zu den erweiterten Anwendungsmöglichkeiten!

 

 

 

 

 

 

 

Ein Unterstützungsangebot der Stiftung Mercator Schweiz

Die Stiftung Mercator Schweiz hat neu einen Fonds zur Förderung pädagogischer Schulentwicklung eingerichtet. Ziel der Initiative ist es, Schulen bei der Realisierung ihrer ersten Ideen oder in konkreten Vorhaben zu unterstützen – und damit einen aktiven Beitrag zu einem schüler/innengerechten Lernen zu leisten. Wir unterstützen die Stiftung Mercator Schweiz bei der Umsetzung.

Das Angebot richtet sich an Schulen der Volksschulstufe und kann insbesondere von Schulleiterinnen und Schulleitern in Anspruch genommen werden, die zusammen mit Lehrpersonen, Schulpflege­mitgliedern, Eltern, Schülerinnen und Schülern ein Entwicklungsvorhaben planen und umsetzen möchten.

Was wird unterstützt?

Die Förderung erfolgt niederschwellig und ist ganz auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet. Vielleicht benötigen Sie ein Coaching bei der Entwicklung Ihrer Projektidee oder wünschen sich eine professionelle Prozessbegleitung. Vielleicht möchten Sie zu einem bestimmten Entwicklungsthema SchiLw-Veranstaltungen organisieren oder Fachpersonen in die Umsetzung involvieren. Oder Sie möchten Ihre Vernetzung mit anderen Schulen stärken und ausserschulische Lernorte etablieren. Kurz: Eine Unterstützung ist in unterschiedlichsten Bereichen möglich.

Förderanfrage

Die Kosten oder Kostenanteile für externe Angebote und Fachpersonen werden von der Stiftung Mercator Schweiz übernommen.

Es gibt nur wenige Voraussetzungen für die Einreichung einer Förderanfrage:

  • Ihrer Schule fehlen die entsprechenden Mittel, und Sie haben keine Möglichkeit, über Ihre Gemeinde oder den Kanton an vergleichbare Förderungen zu gelangen.
  • Das Vorhaben dient der Schulentwicklung, nicht einer personenbezogenen Entwicklung.
  • Das Vorhaben zielt auf eine nachhaltige Entwicklung.
  • Sie sind bereit, Ihr Wissen mit profilQ, der Allianz für Schulqualität, und interessierten Schulen zu teilen.

Beiträge für Sachkosten können im Rahmen des Fonds nicht vergeben werden.

Ihre Förderanfrage können Sie direkt über dieses Formular eingeben.

Die Förderanfrage wird von der Stiftung Mercator Schweiz und uns begutachtet. Gemeinsam entscheiden wir innerhalb von drei Wochen darüber.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an:
Ursula Huber, profilQ, ursula.huber@profilq.ch oder an
Daniel Auf der Maur, Stiftung Mercator Schweiz,  d.aufdermaur@stiftung-mercator.ch

Zusammen mit Movetia, der Fachagentur für Austausch und Mobilität, haben wir im vergangenen Jahr die «Tour d’horizon – gute Schulpraxis unterwegs» gestartet. An sechs Stationen laden wir Lehrpersonen, Schulleitungen, Schulbehörden und weitere Interessierte aus dem Bildungsbereich zu Feierabendveranstaltungen ein.

Die nächste Station

Welten ausserhalb des Schulhauses kennen lernen – in Welten ausserhalb des Schulhauses lernen

19. Januar 2022, 17.30 bis 20.00 Uhr, Luzern

Klassenaustausch
Zwei Klassen, zwei Sprachregionen, ein gemeinsames Thema. Schülerinnen und Schüler erleben die Fremdsprache ausserhalb des Klassenzimmers und können sich mit Gleichaltrigen austauschen. Eine Bereicherung nicht nur für den Fremdsprachenunterricht!
«Draussen unterrichten»
Im Lehr- und Lernkonzept „Draussen unterrichten“ ist die Natur nicht bloss Zugabe, sondern ein wichtiges Mittel, um fachspezifische und fächerübergreifende Unterrichtsziele zu erfüllen. Studien belegen die zahlreichen positiven Ergebnisse des Freiluftunterrichtens.


Programmübersicht

17.30 bis 19.00 Uhr: Präsentationen und Diskussionen
Danach Apéro zum Austausch und zur Vertiefung der Diskussion

Weitere Informationen und Anmeldung

 

Das Konzept

Die Anlässe der Tour d’horizon finden in sechs Schweizer Regionen statt. Pro Anlass präsentieren wir jeweils zwei inhaltlich verwandte Good-Practice-Projekte aus einer anderen Regionen. Mit der Tour d’horizon 2021/22 möchten wir den schweizweiten Austausch und die Zusammenarbeit von Schulen fördern.

Weitere Tourdaten 2021-2022

23. März 2022, Station NE/JU/GE
08. Juni 2022, Station, Nordwestschweiz

Finale: Am 14. September 2022 organisieren wir in Freiburg eine zweite nationale Tagung zur Förderung der schweizweiten Zusammenarbeit.

28. Oktober 2021, 19.15 Uhr

Im Verband der Mosaik-Sekundarchulen vernetzen sich Schulen, welche sich aktiv mit dem Wandel der Gesellschaft und den Ansprüchen an eine zukunftsfähige Schule auseinandersetzen. Sie nützen vorhandenen Spielraum, um ihre Schule zukunftsfähig zu machen. Am Anlass stellt VSoS zwei dieser Schulen und deren Umgang mit Selektion vor.

2. November 2021, 19.00 bis 20.30 Uhr

An der ersten gemeinsamen Veranstaltung mit dem VPOD, dem Bildungs-Café und dem Verein S.E.S.J. hat der VSoS den Fokus auf die soziale Selektivität gelegt. An der zweiten Veranstaltung möchte das Netzwerk nun aufzeigen, wie sich diese Selektivität auf die Schul- und Berufsbildungswege der Schüler:innen aus sozial benachteiligten Schichten auswirkt. Thomas Meyer (Bildungssoziologe) zeigt die Zusammenhänge anhand von Längsschnittstudien auf. Danach gewährt Giuliano Picciati (Schulleiter) Einblick in den Schulalltag an seiner Mosaikschule Munzinger.

Warum (Volks-)Schulen sich auf eine Partnerschaft einlassen sollten

Marc Keller

 

Bildungslandschaften – starke Netzwerke für umfassende Bildung – Download

 

Erwisch mich, wenn ich es gut mache!

Daniel Jeseneg

 

Dokumentation Fabia: Grösseninsel Lernspuren

Kompetenzorientierte Beurteilung an der Schule Zeihen

 

Selbstbestimmtes Lernen am Lernhaus Sole

Hanna und Nils Landolt

Umbau Schule und Co-Working – PDF

Erkenntnisse einer Schule, dass sich spielen lohnt

Agnes Dorn und Fabienne Huber

 

 

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